Deckengewölbe - St. Trinitatis Kirche, Hainichen

Hainichen St. Trinitatis
Übersichtsaufnahme des fertiggestellten Kirchenraumes - St. Bonifatius Kirche Bad Langensalza

Bad Langensalza St. Bonifatius
Übersichtsaufnahme - Schlusszustand - Bürgergarten zu Stollberg

Bürgergarten Stollberg
Blick entlang der Kassettendecke – Schlusszustand - Galerie am Domhof Zwickau

Galerie am Domhof
Chorgewölbe im Schlusszustand - Lutherkirche Apolda

Lutherkirche Apolda
Deckenansicht - Schlosskirche Goseck, Sanktuarium

Schlosskirche Goseck
Restaurierung des Altars - Schlusszustand - Lutherkirche Apolda

Apolda Lutherkirche – Restaurierung Altar
Stucksicherung - Westflügel Schloss Schwarzburg

Schloss Schwarzburg
Freilegung und Konservierung der Stuckdecke - Kulturhistorisches Museum Görlitz

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Das Schloss Kaufungen

Die Herren von Kauffungen stammten aus einem alten und reichen Geschlecht und mit ihnen beginnt um das Jahr 1283 auch die Geschichte des Schlosses Kaufungen. Knapp 200 Jahre herrschten sie hier, bis die Burg im Sommer 1450 durch Herzog Wilhelm und seine Truppen niedergebrannt wurde. In den folgenden Jahren wechselten die Besitzer mehrmals, bis auch der heute noch bekannte „Conrad von Kauffungen“, Kunz genannt, mit seinem Bruder Heinrich die neuen Herren des Schlosses wurden.

Ihr Cousin Dietrich von Kauffungen herrschte währenddessen in Callenberg und Cousin Hans von Kauffungen auf Schloss Wolkenburg. Durch den Sächsischen Bruderkrieg geriet Kunz von Kauffungen in finanzielle Bedrängnis und musste 1454 notgedrungen den Besitz an Hans von Maltitz verpfänden. Als er schließlich gezwungen war, auch seine in Thüringen gelegenen Besitzungen zurückzugeben, wurde der Plan vom „Prinzenraub“ geschmiedet und in die Tat umgesetzt.

Der legendäre „Sächsische Prinzenraub“ missglückte und endete am 14. Juli 1455 mit der Hinrichtung des Kunz von Kauffungen in Freiberg. In den Jahren 1523-1535 wurden dann die Reste der alten Ritterburg aus der Herrschaft der Kauffunger Herren abgerissen. Die Maltitzer errichteten daraufhin ein neues Rittergut und trieben die fortschreitende Besiedlung des Ortes Kaufungen voran. Nach den Kauffungern, den Maltitzern, den Herren von Pflugk und den von Thumbshirn gelangte die Adelsfamilie der „Edlen von Planitz“ um 1683 in den Besitz des Ritterguts Kaufungen. Immer wieder renoviert und letztendlich zum Schloss umgebaut wurde Kaufungen dann zwischen 1766 und 1945 durch die Grafen von Einsiedel.

Im Oktober 1945 fand die 800-jährige Geschichte des Schlosses Kaufungen ihr vorläufiges Ende. Die Rittergutsfluren wurden aufgeteilt und das Schloss für private Wohnzwecke genutzt. Nach dem Erwerb des Objektes, der Sanierung und Restaurierung der gesamten Schlossanlage dient das Gebäude seit dem Jahr 2006 nun als Wohn- und Geschäftsgebäude für die Familie Lange und die Schloss Kaufungen GmbH.

Ein Ort mit Tradition – perfekt für den Erhalt von Tradition, an der wir durch unsere Restaurierungen täglich arbeiten.